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Ein Dritter Weg für Europa

Nach dem Brexit-Votum der Briten

Der Brexit ist ein schwerer Schlag für Eliten der EU und die Anhänger einer politischen Union. Aber in Krisen liegt auch immer eine Chance. Befreit von mythischer Überhöhung und Sakralisierung der „europäischen Idee“ könnte der Abschied von überkommenen Illusionen auch eine Befreiung sein, hin zu einer anderen, aber dafür funktionsfähigen Integration, schreibt Peter Wahl.

 

Der Brexit ist ein Symptom, ein besonders spektakuläres, aber nicht die Ursache der multiplen EU-Krisen. Einige dieser Ursachen sind jetzt deutlich zutage getreten. Da sind an erster Stelle die Abgehängten. Wenn man sich die soziologische Struktur der Stimmverteilung anschaut, springt sofort ins Auge, dass die ohne Job, ohne Vermögen, ohne höhere Bildung und ohne fette Rente einen überdurchschnittlichen Anteil der Austrittswilligen ausmachen. Und ohnehin zeichnet sich die britische Variante des Kapitalismus durch besondere soziale Rücksichtslosigkeit und Ungeniertheit bei der Zurschaustellung ihres Klassencharakters aus...

... dieser Artikel erscheint in W&E 06/2016 und ist reserviert für AbonentInnen. Bitte wählen Sie zwischen folgenden Möglichkeiten:

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Über den Autor:

Peter Wahl ist Vorsitzender von WEED und Mitherausgeber von W&E.


In diesem Artikel lesen Sie:

Versagen der Sozialdemokratie
Spaltung der Eliten
Ist die EU noch zu retten?
Variable Geometrie der Integration





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